Lyrics: Jonathan Zelter
Music: Dieter Falk/Paul Falk
Bitte Vater, warum darf ich nicht endlich etwas tun, was mich geistig herausfordert
Du bist Habsburgerin!
Deine Herausforderung ist es, gehorsam zu sein
Wir alle dienen etwas GroĂem
Das geht nur klug und bedacht
Nur mit Disziplin bewahrt man Ruhm und Macht
Die Zukunft wird uns sicher einen Thronfolger bringen
Doch wenn nicht kann eure Tochter Nichtfalls tanzen und singen
Lass mich einmal nur mit euch zu Rate zu gehen
Frauen hat das Protokoll nicht vorgesДhen
Ihr seid der KaisДr, ihr könntet diese Regel reformieren
Uns're Pflicht ist die Regeln, wie sie sind, zu respektieren
Vater, ich will endlich meinen Kopf benĂŒtzen
Euch endlich auch bei groĂen Taten unterstĂŒtzen
Was du von dir gibst, sind mÀnnliche GebÀrden
Ich will mehr als eine Ehefrau und Mutter werden
Der Plan fĂŒr unser Leben ist gottgegeben
Jeder Mensch muss seine Grenzen kennen
Kann nicht blind in eine Richtung rennen
Mach dir endlich klar, es lauert ĂŒberall Gefahr
Das muss jeder irgendwann begreifen
In Phantasien abzuschweifen, ist töricht und naiv
Denn wenn man fÀllt, dann fÀllt man tief
Unendlich tief
Aber Vater...
Genug jetzt!
Hör auf, an diesem Unsinn festzuhalten
Warum?
Ich könnte unser Reich mit euch gestalten
Eine Frau ist nicht dafĂŒr gemacht ein Land zu regieren
Um das zu wissen, mĂŒsste man es erst probieren
Eine Mutter auf dem Thron, der dem Untergang geweiht
Friedrich von PreuĂen, der sofort zum Krieg bereit
Ich habe keine Angst vor Kriegen, hab ich viel gelesen
Schluss jetzt, das ist kein Spiel!
Ich hab genug von deinen Thesen!
Jeder Mensch muss irgendwann begreifen
In Phantasien abzuschweifen
Das ist töricht und naiv
Denn wenn man fÀllt, dann fÀllt man tief
Ich will alles, was du tust begreifen
Das ist nicht töricht und naiv
Ich will es wenigstens probieren
Falle ich auch
Unendlich tief