A Midsummer Night's Dream, Op. 61: II. Melodrama "Über Täler und Höh'n". L'istesso tempo

Music: Felix Mendelssohn Puck Über Täler und Höh'n, Durch Dornen und Steine, Über Gräben und Zäune, Durch Flammen und Seen Wandl' ich, schlüpf' ich – überall, Schneller als des Mondes Ball. Der König will sein Wesen nachts hier treiben. Warnt nur die Königin, entfernt zu bleiben, Weil Oberon vor wildem Grimme schnaubt, Dass sie ein indisch Fürstenkind geraubt. Ein schön'res Wechselkind als dieses Mal, Besaß sie nie. Voll Neid will diesen Knaben Als Knappen Oberon nun selber haben. Sie aber gibt den süßen Fratz nicht her, Kränzt ihn mit Blümchen und genießt ihn sehr. Wenn sie sich treffen, sei's am Wiesenbach, Im Hain, im Sternenschein, da gibt's nur Krach! So zanken sie zu aller Elfen Schrecken, Die sich geduckt in Eichelnäpfe stecken. Ihr habt mich wohl erkannt? Ich werd' der Schabernack der Nacht genannt. Selbst Oberon lacht über meine Witze, Wenn ich den vollgefressenen Hengst erhitze, Indem ich brünstig wiehere als Stute. Das war eine Stute! Macht Platz nun, Elfchen, hier kömmt Oberon!