In stiller Nacht, WoO 34/8

Lyrics: Friedrich Spee von Langenfeld Music: Johannes Brahms In stiller Nacht, zur ersten Wacht, Ein Stimm begunnt zu klagen, Der nächtge Wind hat süß und lind Zu mir den Klang getragen; Von herbem Leid und Traurigkeit Ist mir das Herz zerflossen, Die Blümelein, mit Tränen rein Hab ich sie all begossen.
Der schöne Mond will untergan, Für Leid nicht mehr mag scheinen, Die Sterne lan ihr Glitzen stahn, Mit mir sie wollen weinen. Kein Vogelsang, noch Freudenklang Man höret in den Lüften, Die wilden Tier traurn auch mit mir In Steinen und in Klüften.