Lyrics: Friedrich Spee von Langenfeld
Music: Johannes Brahms
In stiller Nacht, zur ersten Wacht,
Ein Stimm begunnt zu klagen,
Der nächtge Wind hat süß und lind
Zu mir den Klang getragen;
Von herbem Leid und Traurigkeit
Ist mir das Herz zerflossen,
Die Blümelein, mit Tränen rein
Hab ich sie all begossen.
Der schöne Mond will untergan,
Für Leid nicht mehr mag scheinen,
Die Sterne lan ihr Glitzen stahn,
Mit mir sie wollen weinen.
Kein Vogelsang, noch Freudenklang
Man höret in den Lüften,
Die wilden Tier traurn auch mit mir
In Steinen und in Klüften.