Wohlauf, Kameraden, auf's Pferd

Lyrics: Friedrich von Schiller Music: Christian Jak Zahn Wohl auf, Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd! In das Feld, in die Freiheit gezogen. Im Felde, da ist der Mann noch was wert, Da wird das Herz noch gewogen. Da tritt kein anderer fĂŒr ihn ein, Auf sich selber steht er da ganz allein. Da tritt kein anderer fĂŒr ihn ein, Auf sich selber steht er da ganz allein. Aus der Welt die Freiheit verschwunden ist, Man sieht nur noch Herren und Knechte, Die Falschheit herrscht und die Hinterlist, Bei dem feigen Menschengeschlechte, Der dem Tod ins Angesicht schauen kann, Der Soldat allein, ist der freie Mann. Der dem Tod ins Angesicht schauen kann, Der Soldat allein, ist der freie Mann. Der Reiter und sein geschwindes Roß, Sie sind gefĂŒrchtete GĂ€ste; Es flimmern die Lampen im Hochzeitschloß, Ungeladen kommt er zum Feste. Er wirbt nicht lange, er zeiget nicht Gold, Im Sturm erringt er den Minnesold. Er wirbt nicht lange, er zeiget nicht Gold, Im Sturm erringt er den Minnesold. Drum frisch, Kameraden, den Rappen gezĂ€umt, Die Brust im Gefechte gelĂŒftet! Die Jugend brauset, das Leben schĂ€umt, Frisch auf! eh der Geist noch verdĂŒftet! Und setzet ihr nicht euer Leben ein, Nie wird euch das Leben gewonnen sein. Und setzet ihr nicht euer Leben ein, Nie wird euch das Leben gewonnen sein.