Boote in der Nacht

Liebe kann vieles, doch manchmal ist Liebe nicht genug. Glaube ist stark, doch manchmal ist Glaube Selbstbetrug. Wir wollten Wunder, doch sie sind nicht geschehn. Es wird Zeit, dass wir uns endlich eingesteh’n: Wir sind wie zwei Boote in der Nacht. Jedes hat sein eig’nes Ziel und seine eig’en Fracht. Wir begegnen uns auf dem Meer, und dann fĂ€llt der Abschied uns schwer. Doch was uns treibt, liegt nicht in uns’rer Macht. Du möchtest alles, doch manchmal ist wenig schon sehr viel. Dein Traum ist mir zu klein! Sich nah zu sein im Dunkeln, genĂŒgt das nicht als Ziel? Ich will nicht dein Schatten sein! Könntest du einmal nur durch meine Augen sehn, dann wĂŒrdest du mich nicht lĂ€nger missverstehn. Wir sind wie zwei Boote in der Nacht. Jedes hat sein eig’nes Ziel und seine eigne Fracht. Wir begegnen uns auf dem Meer, und oft fĂ€llt der Abschied uns schwer. Warum wird uns das GlĂŒck so schwer gemacht? Du und ich, wir sind zwei Boote in der Nacht. Jedes hat sein eig’nes Ziel und seine eigene Fracht. Wir begegnen uns auf dem Meer und sind mehr allein als vorher... Warum wird uns das GlĂŒck so schwer gemacht? Ich lieb’ dich! Begreif’ doch: Was nicht sein kann, kann nicht sein.