Music: Richard Wagner Hör', Wotan, der Harrenden Wort! Freia bleib' euch in Frieden; leicht'ren Lohn fand ich zur Lösung: uns rauhen Riesen genügt des Niblungen rotes Gold. Seid ihr bei Sinn? Was nicht ich besitze, soll ich euch Schamlosen schenken? Schwer baute dort sich die Burg; leicht wird dir's mit list'ger Gewalt was im Neidspiel nie uns gelang, den Niblungen fest zu fahn. Für euch müht' ich mich um den Alben? Für euch fing' ich den Feind? Unverschämt und überbegehrlich, macht euch Dumme mein Dank! Hieher, Maid! In unsre Macht! Als Pfand folgst du uns jetzt, bis wir Lösung empfah'n! Wehe! Wehe! Wehe! Fort von hier sei sie entführt! Bis Abend - achtet's wohl - pflegen wir sie als Pfand; wir kehren wieder; doch kommen wir, und bereit liegt nicht als Lösung das Rheingold licht und rot - Zu End' ist die Frist dann, Freia verfallen für immer folge sie uns! Schwester! Brüder! Rettet! Helft! Auf, ihnen nach! Breche denn alles! Rettet! Helft! Über Stock und Stein zu Tal stapfen sie hin: durch des Rheines Wasserfurt waten die Riesen. Fröhlich nicht hängt Freia den Rauhen über dem Rücken! - Heia! Hei! Wie taumeln die Tölpel dahin! Durch das Tal talpen sie schon. Wohl an Riesenheims Mark erst halten sie Rast.