Siegfried, Act I, Scene 2, IV, Die Stucken! Das Schwert! O weh! Mir schwindelt!

Die Stücken! Das Schwert! O weh! Mir schwindelt! – Was fang’ ich an? Was fällt mir ein? Verfluchter Stahl, daß ich dich gestohlen! Er hat mich vernagelt in Pein und Not; mir bleibt er hart, ich kann ihn nicht hämmern: Niet’ und Löte läßt mich im Stich! Der weiseste Schmied weiß sich nicht Rat: wer schweißt nun das Schwert, schaff’ ich es nicht? DasWunder, wie soll ich’s wissen? Dreimal solltest du fragen, dreimal stand ich dir frei: nach eitlen Fernen forschtest du; doch was zunächst dir sich fand, was dir nützt, fiel dir nicht ein. Nun ich’s errate, wirst du verrückt: gewonnen hab’ich das witzige Haupt! – Jetzt, Fafners kühner Bezwinger, hör’, verfall’ner Zwerg: – Nur wer das Fürchten nie erfuhr, schmiedet Notung neu. Dein weises Haupt wahre von heut’: verfallen – lass’ ich es dem, der das Fürchten nicht gelernt!