Lyrics: Martin Fliegenschmidt/Alexander Zuckowski/Max Giesinger/David Juergens
Music: Martin Fliegenschmidt/Alexander Zuckowski/Max Giesinger/David Juergens
Da wo ich herkomm, brennen zehntausend Kerzen
Denn die Skyline hat Feuer gefang'
Wir alle tragen dieâ
Sehnsuchtâ
im Herzen
Und trĂ€um'â
schon so lang davon neu anzufang'
Verbrannteâ
Erde im Regen, wir blĂŒhen nicht
Unser Blick in die Sterne vertieft
Von der Heimat blieb nicht mehr viel ĂŒbrig
Wir zogen los, als die Ferne uns rief
So weit gekommen und so viel gesehen
So viel passiert, das wir nicht verstehen
Berge erklomm', um hier heut zu stehen
Meere durchschwomm, um Krieg zu entgehen
Grenzen passiert, marschiert unter TrÀnen
Doch ich fand hier meine IdentitÀt
Alles verloren, in der Nacht als wir flohen
Und mich dann hier gefunden, als einer von 80 Millionen
Wir lieĂen uns tragen vom Wind
Liefen los, ohne zu fragen wohin
Fragten nicht nach den Gefahren
Denn in dieser Lage zu bleiben ergab keinen Sinn
So kamen wir her und die Jahre vergingen
Ich denk an vergangene Tage und bin
Meinen Nachbarn von damals so unendlich dankbar, weil sie uns mit offenen Armen empfing'
Wacklige Schritte, ich war noch ein Kind
Angefangen mit Buchstabieren und lesen, lieĂ Worte auf Deutsch und Arabisch verschwimmen
Und lernte die Sprachen dann flieĂend zu reden
Wir suchten und fanden erst hier unser'n Segen
In unser'm Land herrschte Krieg und deswegen
Hat Papa dem Tod in die Augen geblickt und uns somit ermöglicht in Frieden zu leben
Das Schicksal nahm mich an die Hand
Und lieĂ mich am Ende die Reise verkraften
Heute leb ich in 'nem sicheren Land
Und denke an die, die es leider nicht schafften
Nicht alle finden ein neues Zuhause, wenn sie ihre Heimat verlassen
Der Glaube an bessere Zeiten, lÀsst mich diese Zeilen verfassen
So weit gekommen und so viel gesehen
So viel passiert, das wir nicht verstehen
Berge erklomm', um hier heut zu stehen
Meere durchschwomm, um Krieg zu entgehen
Grenzen passiert, marschiert unter TrÀnen
Doch ich fand hier meine IdentitÀt
Alles verloren, in der Nacht als wir flohen
Und mich dann hier gefunden, als einer von 80 Millionen
Wenn wir uns da drauĂen begegnen
Dann leuchten wir auf wie Kometen
Wenn wir uns da drauĂen begegnen
Dann leuchten wir, leuchten wir
So weit gekommen und so viel gesehen
So viel passiert, das wir nicht verstehen
Berge erklomm', um hier heut zu stehen
Meere durchschwomm, um Krieg zu entgehen
Grenzen passiert, marschiert unter TrÀnen
Doch ich fand hier meine IdentitÀt
Alles verloren, in der Nacht als wir flohen
Und mich dann hier gefunden, als einer von 80 Millionen