Music: Milkychan
Gestern lag noch Alles vor mir, das ich schon immer wollte
Heute scheint dies Sentiment im Spiegel gar unsichtbar
Morgen geht das Leben weiter wie es im Texte sollte
Sag mir, welche Möglichkeit hĂ€ltst du fĂŒr mich noch parat?
Nummer eins umarmt mich und spricht einfĂŒhlsame Worte
Nummer zwei fragt warum ich noch immer meine Zeit vergeude
Nummer drei bedankt sich fĂŒr den Mut den ich ihr einst gab
obwohl ich mich selbst nicht mal mehr erkannt hab
Unbenannte Königin (Ein heller Stern am Himmel)
ich setze meine liebste Maske auf (die unbekannte BĂŒhne wartet)
in goldverzierter Kleidung (mit meinem besten Lachen)
singe ich ein neues StĂŒck fĂŒr dich (sag mir, erkennst du dich)
in diesem Wort.
Die NĂ€chte weiln schon viel zu lang (Eine Welle aus Begriffen)
geformt in vielen 300 und 65 Tagen (dem Wissen meines NĂ€chsten wie ich sie in ganze SĂ€tze stell)
Ja, Alles (Alles) - Alles, was ich sein kann
FĂ€ngt trotz allem immer wieder mit demselben Ton an
Trete in das Rampenlicht, der heutige Akt wird erwartet
Abrichtende Blicke, wechselnd mit jedem einzelnen Takt
Meine Pose aufgerichtet, geradeaus, tief Luft holn und dann
bricht etwas die Stille, aus dem Hintergrund ruft es aus
âDas habâ ich doch schon mal gehört, dauert nun schon seit ïŒ Jahren!â
âSein wir alle doch mal ehrlich, wann war das letzte Werk nicht nur fĂŒr Gage?â
âIch kam her fĂŒr mehr von Jenem und nicht fĂŒr unwichtige Fabeln.â
Und als der Vorhang fÀllt, der Klang verstummt, wurd mein Lied nie recht verstanden
Wer war ich, wer bin ich, und wer möchte ich ein mal bleiben?
Noch scheint diese Antwort in dem Spiegelbild unsichtbar
Wie oft kann ich all diese GefĂŒhle noch mit dir teilnâ
bevor das Leben urteilt welche Botschaft die Letzte war?
In Wahrheit ist es in Ordnung, wenn ich hier alleine steh
singe weiterhin in die dunkle Nacht hinein
Den Grund warum ich auch heute hier bin gibt es nur fĂŒr mich
vielleicht (vielleicht) werden wir uns nie wieder sehn
Heute vollbringâ ich etwas, das ich schon immer wollte
âIch hoffe, dir geht es gut!â - âJa, lass uns loslegen!â
Heute scheint dies Sentiment im Spiegel allmÀhlich klar
âUnd wenn selbst das nicht mehr reichtâŠâ - âGlaub mir, du bist nicht alleinâ
Wieder und wieder tapp ich in diese alte Falle
Streck mich selbst nieder, als hÀtt ich den Weg nie gekannt
Doch selbst die Stimmen in mir schweigen irgendwann,
denn mit jeder Idee fĂ€ngt fĂŒr uns eine neue Chance an