Music: Oscar Straus
Einst träumte Kriemhilden
An wonnigem Tag:
Sie läge auf Blüten
Im sonnigen Haag.
Da trat aus dem Walde,
Aus Büschen belaubt
Die Göttin der Minne
Und küßte sie auf’s Haupt.
Gott, wie poetisch
Ist unser Kind!
Gott, wie prophetisch
Träume oft sind.
Und ich sage nicht ja
Und ich sage nicht nein.
Und was noch nicht ist,
Na, das kann ja noch sein.
Und ich sage nicht ja
Und ich sage nicht nein.
Und was noch nicht ist,
Na, das kann ja noch sein.
Da nahte ein Ritter
Mit prächtigem Troß,
Er ritt zu Kriemhilden
Und schwang sich vom Roß.
Er beugte in’s Knie sich
Und sagte galant:
„Mein Name ist Siegfried
Von Niederland!“
Mir schwanden die Sinne,
Der Ritter, er naht,
Er tat, was Frau Minne
Im ersten Vers tat:
„Du Holde, du Traute,
O bleibe mir nah’
Ich spreche noch heute
Mit Deiner Mama!“
Ich spreche noch heute
Mit Deiner Mama!“
Gott, wie poetisch
Ist unser Kind!
Gott, wie prophetisch
Oft Träume sind.
Und man weiß oft nicht, wie,
Und man weiß oft nicht, wann!
Und in jedem Fall
Zieh’ Dich anständig an!
Und man weiß oft nicht, wie,
Und man weiß oft nicht, wann!
Und in jedem Fall
Zieh’ Dich anständig an!