Der Rosenkavalier, Op.59 - Act 2:"Mir ist die Ehre widerfahren"

Music: Richard Strauss Mir ist die Ehre widerfahren, dass ich der hoch- und wohlgeborenen Jungfer Braut, in meines Herrn Vetters Namen, dessen zu Lerchenau Namen, die Rose seiner Liebe überreichen darf. Ich bin Euer Liebden sehr verbunden. – Ich bin Euer Liebden in aller Ewigkeit verbunden. – Hat einen starken Geruch. Wie Rosen, wie lebendige. Ja, ist ein Tropfen persischen Rosenöls darein getan. Wie himmlische, nicht irdische, wie Rosen vom hochheiligen Paradies. Ist Ihm nicht auch? Ist wie ein Gruss vom Himmel. Ist bereits zu stark, als dass mans ertragen kann. Zieht einen nach, als lägen Stricke um das Herz. Wo war ich schon einmal und war so selig? Wo war ich schon einmal und war so selig? Dahin muss ich zurück!/Ich war ein Bub', und müsst' ich völlig sterben auf dem Weg!/Allein da hab' ich die noch nicht gekannt.Wer bin denn ich? ich sterb' ja nicht./Wie komm' denn ich zu ihr? Das ist ja weit. Ist Zeit und Ewigkeit/Wie kommt denn sie zu mir? in einem sel'gen Augenblick,/ Wär' ich kein Mann, die Sinne möchten mir vergehn. Das ist ein seliger Augenblick, den will ich nie vergessen bis an meinen Tod./ den will ich nie vergessen bis an meinen Tod.