Music: Richard Strauss
Marie Theres'!
Hab' mir's gelobt,/
Ihn lieb zu haben in der richtigen Weis'.
Dass ich selbst Sein Lieb' zu einer andern/ Es ist was kommen/Mir ist wie in der Kirch'n
noch lieb hab!/ Ich möcht' Sie fragen:/ und doch ist mir unheilig auch!/ und ist was g'schehn,/heilig ist mir und so bang;
darf's denn sein? und grad' die Frag/Ich weiss nicht, wie mir ist
Hab' mir freilich nicht gedacht,/die spür' ich, dass sie mir verboten ist/Ich möcht' mich niederknien dort vor der Frau
dass es so bald mir aufgelegt sollt' werden!/Ich möcht' Sie fragen:/ und möcht' ihr was antun,
Es sind die mehreren Dinge auf der Welt,/ warum zittert was in mir? –/ denn ich spür', sie gibt mir ihn
so dass sie ein's nicht glauben tät',/ Ist denn ein grosses Unrecht geschehn? / und nimmt mir was
wenn man sie möcht' erzählen hör'n./Und grad' an die/ von ihm zugleich
Alleinig wer's erlebt,/darf ich die Frag' nicht tun/Weiss gar nicht, wie mir ist!
der glaubt daran und weiss nicht wie –/und dann seh' ich dich an/Möcht' alles verstehen
da steht der Bub' und da steh' ich,/Sophie, und seh' nur dich und spür' nur dich/
und mit dem fremden Mädel dort/Sophie, und weiss von nichts als nur/ und möcht' auch nichts verstehen
wird er so glücklich sein, als wie halt Männer/: dich hab' ich lieb./Möcht' fragen und nicht fragen, wird mir heiss und kalt.
das Glücklichsein verstehen. In Gottes Namen.//Und spür' nur dich und weiss nur eins: dich hab' ich lieb.
Spür' nur dich, spür' nur dich allein und dass wir beieinander sein! Geht alls sonst wie ein Traum dahin vor meinem Sinn!