Music: Richard Strauss Wird kommen über Nacht, dass Sie ganz sanft wird wissen, was ich bin zu Ihr. Ganz wie's im Liedel heisst – kennt Sie das Liedel? Lalalalala – Wie ich dein alles werde sein! Mit mir, mit mir keine Kammer dir zu klein, ohne mich, ohne mich jeder Tag dir so bang, mit mir, mit mir keine Nacht dir zu lang? Ich steh' auf glüh'nden Kohlen! Ich fahr' aus meiner Haut! Ich büss' in dieser einen Stund' all meine Sünden ab! Ist recht ein familiärer Mann, der Herr Baron! Man delektiert sich, was er all's für Einfäll' hat! Was er all's für Einfäll' hat, der Herr Baron! Wahrhaftig und ja, ich hab' halt ein lerchenauisch Glück! Gibt gar nichts auf der Welt, was mich so enflammiert und also vehement verjüngt als wie ein rechter Trotz! Dort gibt's Geschäfte jetzt, muss mich dispensieren: bin dort von Wichtigkeit. Indessen der Vetter Taverl leistet Ihr Gesellschaft! Wenn es jetzt belieben tät', Herr Schwiegersohn! Natürlich wird's belieben. Hab' nichts dawider, wenn du ihr möchtest Äugerl machen, Vetter, jetzt oder künftighin. Ist noch ein rechter Rühr-nicht-an. Betracht's als förderlich, je mehr sie degourdiert wird. Ist wie bei einem jungen ungerittenen Pferd. Kommt all's dem Angetrauten letzterdings zugut', wofern er sein eh'lich Privilegium zunutz zu machen weiss.