Lyrics: Wuakyla/Franksta "Nichts war echt. Alles Lügen, vom ersten Moment an." "Es waren nicht alles Lügen, nein." "Und lacht ihr über mich, hinter meinem Rücken? Lacht ihr darüber wie furchtbar dumm ich doch war? Wie blind? Meine Liebe war echt. Und lach ruhig, wenn ich dir sage, dass ich dich immer noch liebe." "Nein. Nein, nicht mich. Du liebst nicht mich." "Oh doch. Oh doch." Ich suche nach Worten für dich. Ich find kein einziges, keins das mir aus der Seele spricht. Ich weiß nur, dass man Liebe nicht in Tränen misst, sie wohl die stärkste Macht ist, doch die Angst meist am längeren Hebel sitzt. Ich lausch der Geige, die mir aus der Seele spricht. Es scheint egal, wieviel Gründe du mir noch nennst, nein, ich versteh sie nicht. Wir waren uns sicher, es gibt nur ein Zuhaus wo dein Herz ist, doch jetzt fühl ich mich obdachlos, hör noch den Klang, wie mein Herz bricht. Und nein, es ist diesmal nicht "Wahrscheinlich das Beste". Ich wollt dir eine helfende Hand reichen, du hast mir beide gefesselt. Ich leide teilweise Krämpfe. Du wolltest dein Schweigen nicht brechen, doch muss ich jetzt wirklich denken, das alles sei leicht zu vergessen? Ich les die Briefe und seh die Bilder und ich weiß, dass da mehr war, dass zwar dein Herz voller Liebe doch dein Bett meist eisig und leer war, dass Worte nicht helfen und retten, nein sogar diesmal tödlich schienen, wenn man einen Menschen so sehr vermisst, wie man's noch nie für möglich hielt. Und es gab Wege, doch wir gehen sie nicht mehr. Ich dachte ich find einen Engel der mich retten kann, ich seh ihn nicht mehr, versteh das nicht mehr und es stauen sich Tränen in meinem Herz. Ich lasse keine einzige fließen, sie sind doch eh nichts mehr wert. Doch hörst du den Klang meiner Stimme? Wie ernst ich das meine, wie schmerzhaft ich schreib, ich zerbrech nicht nur, ich sterb in den Zeilen. Doch nur, dass du dich so entfernst macht mich sicher, dass dieser eine Mensch, auf den du voll Sehnsucht wartest, nicht ich war. Du lässt mich stehn, gibst uns auf aus Angst vor uns und vor unserem Traum. Du lässt mich stehn, gibst uns auf aus Angst vor uns und vor unserem Traum. Ich wollte schreien als du weggingst. Es hat mir die Sprache verschlagen und ich konnt nicht mehr atmen, es blieben nur tausend offene Fragen, obwohl du schreibst, ich würd dir fehlen und mir versicherst es bleibt so. Doch wenn ich dich frag: "War es so wirklich das Beste?", dann schweigst du. Sag mir doch was bedeutet das, konnten wir uns so sehr täuschen? Uns im Anderen wiederfinden und im Endeffekt nur bereuen? Ist das Schicksal, das echt keinen Sinn macht, nur um zu zeigen wir sind machtlos? Egal wie sicher es scheint, führt uns der Weg nur an 'nen Abgrund? Nein, Cherie, dieses Mal ganz bestimmt nicht. Nein, diesmal war alles anders, voll Liebe, treffend und sinnlich. Doch ich glaub an nichts mehr, frag mich wo diese Hoffnung jetzt hin ist. Wie kann sich ein Lächeln einbrennen, wenn man sonst völlig blind ist? So blind vor Liebe, ich weiß es nicht, denn du hast mir niemals gesagt, du bräuchtest Abstand und die Zeit für dich. Doch meine Liebe reichte nicht auf die Distanz, das weiß ich jetzt. Dennoch, bei jedem Schritt zu dir gingst du nur noch viel weiter weg. Und es war mehr als nur ein Traum, mehr als 'ne Klinge tief im Herz, nur eingebildet und nichts wert. Und obwohl es so gut tat ist scheinbar die einzige Erklärung, dass, egal was war, die Frau auf die ich warte leider nicht du warst. Ich suche nach Worten für dich und für den Schmerz, aus dem ich sprech. Versuch zu retten, was uns geblieben ist. Bau aus Erinnerungen Stück für Stück ein neues Wir, ein Mosaik. Doch so sehr ich mich bemüh, es gelingt mir nicht. Es gibt kein Fundament, wenn du mich nicht mehr liebst, wenn du mich nicht mehr liebst.