Das Zügenglöcklein D871

Lyrics: Johann Gabriel Seidl Music: Franz Schubert Kling' die Nacht durch, klinge, Süßen Frieden bringe Dem, für den du tönst, Kling' in weite Ferne, So du Pilger gerne Mit der Welt versöhnst. So du Pilger gerne Mit der Welt versöhnst. Aber wer will wandern Zu den lieben andern, Die vorausgewallt? Zog er gern die Schelle? Bebt er an der Schwelle, Wann "Herein" erschallt? Bebt er an der Schwelle, Wann "Herein" erschallt? Gilt' s dem bösen Sohne, Der noch flucht dem Tone, Weil er heilig ist! Nein, es klingt so lauter, Wie ein Gottvertrauter Seine Laufbahn schließt. Wie ein Gottvertrauter Seine Laufbahn schließt. Aber ist' s ein Müder, Den verwaist die Brüder, Dem ein treues Tier Einzig ließ den Glauben An die Welt nicht rauben, Ruf ihn, Gott, zu dir. Ist' s der Frohen einer, Der die Freuden reiner Lieb und Freundschaft teilt, Gönn ihm noch die Wonnen Unter dieser Sonnen, Gönn ihm noch die Wonnen Unter dieser Sonnen, Wo er gerne weilt.