Lyrics: Johann Gabriel Seidl
Music: Franz Schubert
Kling' die Nacht durch, klinge,
Süßen Frieden bringe
Dem, für den du tönst,
Kling' in weite Ferne,
So du Pilger gerne
Mit der Welt versöhnst.
So du Pilger gerne
Mit der Welt versöhnst.
Aber wer will wandern
Zu den lieben andern,
Die vorausgewallt?
Zog er gern die Schelle?
Bebt er an der Schwelle,
Wann "Herein" erschallt?
Bebt er an der Schwelle,
Wann "Herein" erschallt?
Gilt' s dem bösen Sohne,
Der noch flucht dem Tone,
Weil er heilig ist!
Nein, es klingt so lauter,
Wie ein Gottvertrauter
Seine Laufbahn schließt.
Wie ein Gottvertrauter
Seine Laufbahn schließt.
Aber ist' s ein Müder,
Den verwaist die Brüder,
Dem ein treues Tier
Einzig ließ den Glauben
An die Welt nicht rauben,
Ruf ihn, Gott, zu dir.
Ist' s der Frohen einer,
Der die Freuden reiner
Lieb und Freundschaft teilt,
Gönn ihm noch die Wonnen
Unter dieser Sonnen,
Gönn ihm noch die Wonnen
Unter dieser Sonnen,
Wo er gerne weilt.