Music: Richard Strauss Da lieg' ich! Was einem Kavalier nit all's passieren kann in dieser Wiener Stadt! Wär' nicht mein Gusto hier – da ist eins gar zu sehr in Gottes Hand, wär' lieber daheim! Oh! Oh! Der Satan! Oh! Oh! Sakermentsverfluchter Bub', nit trocken hinterm Ohr und fuchtelt mit 'n Spadi! Wällischer Hundsbub' das! Dich sollt' ich nur erwischen. In Hundezwinger sperr' ich dich ein, bei meiner Seel', in Hühnerstall! In Schweinekofen! Tät' dich kuranzen! Sollst alle Engel singen hör'n! Wenn ich dich erwisch', du liegst unterm Tisch. Wart, dich richt' ich zu, wällischer Filou! Schenk' Er nur ein da, schnell! Und doch, muss lachen, wie sich so ein Loder mit seinen siebzehn Jahr die Welt imaginiert: meint, Gott weiss wie er mich kontreveniert. Haha! Umgekehrt ist auch gefahren! Möcht' um all's nicht, dass ich dem Mädel – sein rebellisch Aufbegehren nicht verspüret hätt'! Gibt auf der Welt nichts, was mich so enflammiert und also vehement verjüngt als wie ein rechter Trotz. Wart', dich hau' i z'samm, wälfischer Filou! Wart', dich hau' i z'samm, dass dich Gott verdamm'! Herr Medicus, verfüg' Er sich voraus! Mach' Er das Bett aus lauter Federbetten. Ich komm'. Erst aber trink' ich noch. Marschier' Er nur indessen. Ein Federbett. Zwei Stunden noch zu Tisch. Werd' Zeitlang haben. »