Music: Franz Schubert
Nun, da Schatten niedergleiten,
Und die Lüfte zärtlich wehen,
Dringet Seufzen aus der Seele,
Und umgirrt die treuen Saiten.
Dringet Seufzen aus der Seele,
Und umgirrt die treuen Saiten.
Klaget, daß ihr mit mir sterbet
Bittern Tod, wenn die nicht heilet,
Die den Becher mir gereichet,
Voller Gift in süßem Scherbet
Erst mit Tönen, sanft wie Flöten,
Goß sie Schmerz in meine Adern;
Sehen wollte sie der Kranke,
Und nun wird ihr Reiz ihn tödten.
Nacht, komm her, mich zu umwinden
Mit dem farbenlosen Dunkel!
Ruhe will ich bey dir suchen,
Die mir noth thut bald zu finden.