Haben wir noch den Mut zu träumen

Lyrics: Dennis Martin/Christoph Jilo Music: Dennis Martin So habe ich ihn lange schon nicht mehr erlebt, so unbeschwert, heiter und leicht. Ich habe ihn vermisst, seinen glänzenden Blick, der bis ins Unendliche reicht. Geschichte entführt ihn, er blüht darin auf. Wie schön, ihn so glücklich zu sehen. Sein Strahlen weckt in mir die Sehnsucht danach, mit ihm auf die Reise zu gehen. Denk doch mal daran, wie es damals war, keine Grenzen zu spüren. War´s nicht wunderbar, sich im Traum ganz und gar in sich selbst zu verlieren? Haben wir noch den Mut zu träumen? Glauben wir noch daran, den verlorenen Ort zu finden, wo in jedem Moment alles möglich sein kann? Ich erinnere mich daran, mich als Kind. Auf das Bett ich musste, wenn ich wieder einmal krank war. Aber wenn ich mit meinem Vater zusammen, Geschichte von Piraten erfunden habe, bin ich über Meere aus Kisten und Bettdecken gesegelt! Mit dieser Begeisterung, die alles um einen herum vergessen lässt. Und jetzt weiß ich, dass ich viel zu viel nachdenke. Und genau diese bedingungslose Hingabe von damals bräuchte ich, um weiter zu kommen. Und jetzt zögern wir, wollen nichts mehr riskieren. Die Vernunft macht uns klein. Doch was muss passieren, damit wir wieder spüren, wie es ist, frei zu sein. Haben wir noch den Mut zu träumen? Glauben wir noch daran, den verlorenen Ort zu finden, wo in jedem Moment alles möglich sein kann? Wo in jedem Moment alles möglich sein kann.