作曲 : Carl-Maria von Weber Was nun zu machen, mit Geschmack die kleinen goldnen Schelme in aIle Welt zu senden? Ich gebe Gastereien, mit Liedern, mit Tänzen. Die erste Stelle nimmt mein Weibchen ein, mit Blumen will ich sie bekränzen, sie soll an meiner Seite glänzen, und Königin des Festes sein. He! Sklave! Chierwein! doch streue Rosen drein, und mit den Purpurlippen soll erst Fatime nippen, so! jetzt den Becher her! Auf unser Wohlsein, Liebe, auf dass es stets bleibe, trink ich dies Gläschen leer. Doch heute muss man singen, drum lasst die Lauten bringen, eilt, eilt in schnellem Lauf. Durch Trinken, Singen, Tanzen, löst man die Dissonanzen des Lebens wieder auf. Oh Fatime! meine Traute, die so zärtlich zu mir spricht, glaub'mir, der Ton der Laute malet meine Liebe nicht. Ewig, ewig, ewig dir ergeben, freut dass Herz der Fesseln sich, ach! für dich nur will ich leben, und auch sterben nur für dich. Umschwebt nun mein Liebchen in flüchtigen Tänzen der Holden mit Blumen den Schlaf zu bekränzen. Schön! Bravo! Vortrefflich. Sie nahet sich schon, und schalkhaft reicht sie mir ein Küsschen zum Lohn. Doch, sollte mein Plänchen scheitern? Was kümmert's mich und sie? mit Liedern und Tänzen, mit Blumen sich kränzen, als Königin glänzen, Bravo! Herrlich! Ja vortrefflich!