Lyrics: Nan Knighton, Wolfgang Adenberg
Music: Frank Wildhorn
Jagt diesen Mann!
Sucht die Stadt ab!
Jede Tür! Jeden Schacht!
Haltet an den Toren Wacht!
Schafft ihn her!
Wer ihn findet, gibt ein Zeichen!
Los!
Stürmt jedes Haus!
Riegelt die Stadt ab!
Haltet drauf!
Spürt ihn auf!
Und beeilt euch damit!
Geht!
Viel zu lange war ich
Vor Überrumplung und Zorn wie erstarrt
Doch ich schwöre, dass mich dieses freche Phantom nie mehr narrt!
Ich bin nicht aus Versehn auf Erden
Ich bin nicht hier, um Gott zu werden
Doch ich bin ganz gewiss nicht hier
Mein Freund, vor dir klein beizugeben!
Man lernt sehr schnell den Kampf im Leben
Man lernt sehr schnell, das Schwert zu heben
Und wer die größte Härte zeigt
Der siegt und steigt empor!
Dann soll der Mond erglühen
Und der Nordwind klagt!
Mag das Glück auch fliehen
Mir blieb nie der Sieg versagt!
Wenn auch um uns die Welt erzittert
Werd ich unverzagt
Meine Kreise ziehen
So erbittert wie ein Falke auf der Jagd!
Der alte Traum, so hoch erhaben
Der alte Traum, er war begraben
Doch dieser Traum soll auferstehn
Wer kämpft, für den ist nichts verloren!
Hier in der Hölle, wo wir schmoren
Hier in der Hölle sei geschworen:
Nähert der große Endkampf sich
Dann schwing ich mich empor!
Und der Himmel wird mich umfangen!
Was der Starke wagt
Wird ihm auch gelingen
Weil der Schwächere verzagt!
Und getragen von Feuerschwingen
Noch bevor es tagt
Werd ich ihn erlangen
Und verschlingen wie ein Falke auf der Jagd!
Jetzt ist die Zeit!
Ja!
Zeit des Ruhms! Zeit des Zorns!
Und der Traum von Paris
Er zerrt mir gierig am Fleisch!
Nagt von früh bis spät und
Krallt sich in mein Hirn
Nein!
Ungebeugt! Unbeirrt!
Reißt ihn entzwei!
Sucht!
Dieser Bastard sei verflucht!
Schnell!
Ich bin niemand, den es dürstet nach Blut
Doch das Schicksal ist blind!
Und so stoß ich herab in den Wind!
Der Himmel wird mich umfangen!
Was der Starke wagt
Wird ihm auch gelingen
Weil der Schwächere verzagt!
Und getragen von Feuerschwingen
Noch bevor es tagt
Werd ich ihn erlangen
Und verschlingen wie ein Falke auf der Jagd!