Siegfried, Act II, Scene 3, II, Was ihr mit nützt, weiß ich nicht

Was ihr mir nützt, weiß ich nicht; doch nahm ich euch aus des Horts gehäuftem Gold, weil guter Rat mir es riet. So taug’ eure Zier als des Tages Zeuge: mich mahne der Tand, daß ich kämpfend Fafner erlegt, doch das Fürchten noch nicht gelernt! Hei! Siegfried gehört nun der Helm und der Ring! O, traute er Mime, dem Treulosen, nicht! Hörte Siegfried nur scharf auf des Schelmen Heuchlergered’: wie sein Herz es meint, kann er Mime verstehn: so nützt’ ihm des Blutes Genuß. Er sinnt und erwägt der Beute Wert: – weilte wohl hier ein weiser Wand’rer, schweifte umher, beschwatzte das Kind mit list’ger Runen Rat? Zwiefach schlau sei nun der Zwerg; die listigste Schlinge leg’ ich jetzt aus, daß ich mit traulichem Truggerede betöre das trotzige Kind!