Als zullendes Kind
zog ich dich auf,
wärmte mit Kleiden
den kleinenWurm:
Speise und Trank
trug ich dir zu,
hütete dich
wie die eig’ne Haut.
Und wie du erwuchsest,
wartet’ ich dein;
dein Lager schuf ich,
daß leicht du schliefst.
Dir schmiedet’ ich Tand
und ein tönend Horn;
dich zu erfreun,
müht’ ich mich froh:
mit klugem Rate
riet ich dir klug,
mit lichtem Wissen
lehrt’ ich dichWitz.
Sitz’ ich daheim
in Fleiß und Schweiß,
nach Herzenslust
schweifst du umher:
für dich nur in Plage,
in Pein nur für dich
verzehr’ ich mich alter,
armer Zwerg!
Und aller Lasten
ist das nun mein Lohn,
daß der hastige Knabe
mich quält und haßt