Siegfried, Act I, Scene I, IV, Als zullendes Kind zog ich dich auf

Als zullendes Kind zog ich dich auf, wärmte mit Kleiden den kleinenWurm: Speise und Trank trug ich dir zu, hütete dich wie die eig’ne Haut. Und wie du erwuchsest, wartet’ ich dein; dein Lager schuf ich, daß leicht du schliefst. Dir schmiedet’ ich Tand und ein tönend Horn; dich zu erfreun, müht’ ich mich froh: mit klugem Rate riet ich dir klug, mit lichtem Wissen lehrt’ ich dichWitz. Sitz’ ich daheim in Fleiß und Schweiß, nach Herzenslust schweifst du umher: für dich nur in Plage, in Pein nur für dich verzehr’ ich mich alter, armer Zwerg! Und aller Lasten ist das nun mein Lohn, daß der hastige Knabe mich quält und haßt