Die Sommernacht, D. 289

Lyrics: Friedrich Gottlieb Klopstock Music: Franz Schubert Wenn der Schimmer von dem Monde nun herab Auf die Wälder sich ergiesst, Und Gerüche mit den Düften von der Linde In den Kühlungen wehn;
So umschatten mich Gedanken an das Grab Meiner Geliebten, und ich seh in dem Walde Nur es dämmern, und es weht mir Von der Blüthe nicht her.
Ich genoss einst, o ihr Todten, Ich genoss es einst mit euch! Wie umwehten uns der Duft und die Kühlung, Wie verschönt warst von dem Monde, Du, o schöne Natur!