Zwangvolle Plage!
Müh’ ohne Zweck!
Das beste Schwert,
das je ich geschweißt,
in der Riesen Fäusten
hielte es fest:
doch dem ich’s geschmiedet,
der schmähliche Knabe,
er knickt und schmeißt es entzwei,
als schüf’ ich Kindergeschmeid! –
Es gibt ein Schwert,
das er nicht zerschwänge:
Notungs Trümmer
zertrotzt’ er mir nicht,
könnt’ ich die starken
Stücke schweißen,
die meine Kunst
nicht zu kitten weiß!
Könnt’ ich’s dem Kühnen schmieden,
meiner Schmach erlangt’ ich da Lohn! –
Fafner, der wilde Wurm,
lagert im finstren Wald;
mit des furchtbaren Leibes Wucht
der Niblungen Hort
hütet er dort.
Siegfrieds kindischer Kraft
erläge wohl Fafners Leib:
des Niblungen Ring
erränge er mir.
Ein Schwert nur taugt zu der Tat;
nur Notung nützt meinem Neid,
wenn Siegfried sehrend ihn schwingt:
und ich kann’s nicht schweißen,
Notung, das Schwert! –
Zwangvolle Plage!
Müh’ ohne Zweck!
Das beste Schwert,
das je ich geschweißt,
nie taugt es je
zu der einzigen Tat!
Ich tapp’re und hämm’re nur,
weil der Knabe es heischt:
er knickt und schmeißt es entzwei,
und schmäht doch, schmied’ ich ihm nicht!