Music: Alexander Mertzdorff/Babett Karkowsky
Gölden glänzt an winzig Kohn
der Sonnenahm im winzig wiegend
aus der Blüte eins gemohren
mit der Zeit reisend vor der Zeit fliehend
Bald schon in des Baches wogen
sanft hingleitend der Freiheit entgegen
Schau zurück ein Regenbogen
schenkt ihm Glück auf seinen Wegen
Der Zauber des Tal zum schmiegendes Kohn
ist wachsen das Bechlein
lässt treiben die Winde vorbei an einer Rose Dorn
rastend auf des Wurzels Rinde
Sieh Sieh Sieh mit den Winden
trockne die tränendem reißenden Fluss
Bald wirst du deine Heimat finden
auf der Auer in der Berge Fuß
Das Kohn sich schnug in das bloßes Weite
träumt von einer neuen Welt
Vergessen wart das hier und heute
als der Mund die Schatten erhält
Vergessen wart das Menschenhand
die den Tod und Vernichtung brachte
zerrunden ist der Zeitensand
der die Welt eins bloß (bloß) machte
Das Wasser lauf, ein reißender Strom
treibt das Kohn zu der Meerer Bucht
Eins geboren als Giggens Sohn
ist ihm vergandt, was es lang lang gesucht
Sieh Sieh Sieh mit den Winden
trockne die tränendem reißenden Fluss
Bald wirst du deine Heimat finden
auf der Auer in der Berge Fuß
auf der Auer in der Berge Fuß
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