作曲 : Johann Strauss II Mein Herr, was dächten Sie von mir, Säss' ich mit einem Fremden hier? Das wär' doch sonderbar! Mit solchen Zweifeln treten ja Sie wahrlich meiner Ehr zu nah, Beleid'gen mich fürwahr! Spricht denn diese Situation Hier nicht klar und deutlich schon? Mit mir so spät im Tête-à-tête Ganz traulich und allein, In dem Kostüm, so ganz intim, Kann nur allein der Gatte sein. Mit ihr (mir) so spät im Tête-à-tête Ganz traulich und allein, In dem Kostüm, so ganz intim, Kann nur allein der Gatte sein. Gleich einem Pascha fanden Sie Ihn mir im Schlafrock vis-à-vis, Die Mütze auf dem Haupt. Dass man bei solchem Bilde noch Ein wenig zweifeln könnte doch, Das hätt' ich nie geglaubt. Sehen Sie doch, wie er gähnt, Wie er sich nach Ruhe sehnt! Im Tête-à-tête mit mir so spät Schlief er beinah schon ein. So ennuyiert und so blasiert Kann nur allein ein Ehmann sein! Im Tête-à-tête mit ihr (mir) so spät Schlief er beinah schon ein. So ennuyiert und so blasiert Kann nur allein der Ehmann sein! Nein, nein, ich zweifle gar nicht mehr, Doch da ich fort nun muss, So geben Sie, ich bitte sehr, Sich schnell den Abschiedskuss. Den Abschiedskuss? Den Abschiedskuss! Den Abschiedskuss ... Nun denn, wenn es sein muss ... Da haben Sie den Kuss! Soll ich schon brummen müssen Für Ihren werten Herrn Gemahl, Kann ich für ihn auch küssen - Komm, Weibchen, küss mich noch einmal! Mein Herr, ich bin etwas pressiert, Da heut ich selbst noch invitiert, Drum lassen Sie uns gehn, Ja, lassen endlich Sie uns gehn! Sie finden gewiss dort meinen Gemahl. Wir brummen vielleicht in demselben Lokal. Oh, schonen Sie mich! Ganz sicherlich! Folgen Sie nun schnell, der Wagen ist zur Stell', Drum fort, drum fort nur schnell!