Lyrics: Heinrich Bolten-Baeckers
Music: Paul Lincke
Ein Prinzesschen wollte nicht ihren Prinzen frei’n!,
Spöttisch ihre Lippe spricht: „Niemals werd’ ich Dein!
Ei, was tat der Prinz sodann, wenn sie ihn nicht wollte zum Mann?"
Ist er gegangen?
Er rief voll Bangen:
"Hört mich, Prinzesschen, an!“
"Wenn die Sonne schlafen geht,
will ich Dich erwarten,
wo der Liebestempel steht,
in dem Rosengarten!
An dem traut verschwiegnen Ort,
wo die Blüten prangen,
unter Amors sich’rem Hort
will ich liebeselig Dich umfangen!"
"Wenn die Sonne schlafen geht,
will ich Dich erwarten,
wo der Liebestempel steht,
in dem Rosengarten!
An dem traut verschwiegnen Ort,
wo die Blüten prangen,
unter Amors sich’rem Hort
will ich liebeselig Dich umfangen!"
Unerhört war sein Vergeh’n! Sagt, was nun geschah?",
Nichts! Denn pünktlich um halb zehn war’s Prinzesschen da!,
Das tat sie aus Wißbegier!
"Jedenfalls gefiel es ihr, kam immer gerne,"
"bleib nimmer ferne, flüstert er: „Komm zu mir!"
"Wenn die Sonne schlafen geht,
will ich Dich erwarten,
wo der Liebestempel steht,
in dem Rosengarten!
An dem traut verschwiegnen Ort,
wo die Blüten prangen,
unter Amors sich’rem Hort
will ich liebeselig Dich umfangen!
Wenn die Sonne schlafen geht,
will ich Dich erwarten,
wo der Liebestempel steht,
in dem Rosengarten!
An dem traut verschwiegnen Ort,
wo die Blüten prangen,
unter Amors sich’rem Hort
will ich liebeselig Dich umfangen!