Die Zauberflöte, K. 620, Act 1:"Schnelle Füsse, rascher Mut" (Pamina, Papageno, Monostatos, Chor der Sklaven)

Music: Wolfgang Amadeus Mozart PAMINA und PAPAGENO Schnelle Füße, rascher Mut, schützt vor Feindes List und Wut. Fänden wir Tamino doch, sonst erwischen sie uns noch! Fänden wir Tamino doch, sonst erwischen sie uns noch! PAMINA Holder Jüngling! – PAPAGENO Stille, stille, ich kann’s besser! – (Papageno pfeift. Tamino antwortet von innen auf seiner Flöte.) PAMINA und PAPAGENO Welche Freude ist wohl größer, Freund Tamino hört uns schon, hieher kam der Flötenton. Welch ein Glück, wenn ich ihn finde, nur geschwinde, nur geschwinde! Welch ein Glück, wenn ich ihn finde, nur geschwinde, nur geschwinde! (wollen hineingehen) MONOSTATOS (ihrer spottend) Nur geschwinde, nur geschwinde... Ha! – hab’ ich euch noch erwischt! Nur herbei mit Stahl und Eisen; wart, man wird euch Mores weisen! Den Monostatos berücken! – Nun herbei mit Band und Stricken, he, ihr Sklaven kommt herbei! – PAMINA und PAPAGENO Ach! nun ist’s mit uns vorbei! MONOSTATOS He! ihr Sklaven kommt herbei! (Die Sklaven kommen mit Fesseln.) PAPAGENO Wer viel wagt, gewinnt oft viel! Komm, du schönes Glockenspiel, laß die Glöckchen klingen, klingen, daß die Ohren ihnen singen. (schlägt auf seinem Instrument. Monostatos und die Sklaven beginnen danach zu tanzen.) MONOSTATOS und DIE SKLAVEN Das klinget so herrlich, das klinget so schön! La ra la la la la ra la la la la ra la. Nie hab’ ich so etwas gehört und geseh’n! La ra la la la la ra la la la la ra la. Nie hab’ ich so etwas gehört und geseh’n! La ra la la la la ra la la la la ra la. (gehen marschmäßig ab)